Selbst geerntetes Gemüse schmeckt am besten

Essen, was man selbst, mit eigenen Händen gezogen und geerntet hat, ist eine unvergleichliche Erfahrung. Die Gemüsesorten für den Anbau zu Hause müssen nicht irgendwelchen EU-Richtlinien genügen, nur um besser vermarktet werden zu können. Hier stehen die Gesundheit der Pflanzen und ihr guter Geschmack im Vordergrund. Zahlreiche neue, aber auch traditionelle Sorten bieten für jede Vorliebe das Passende.

So macht gesunde Ernährung Spaß.

Veredelte Gemüsepflanzen

Viele pilzliche Krankheitserreger oder auch Nematoden leben im Boden. Sie dringen über die Wurzel in die Pflanze ein und führen zu Pflanzenschäden oder zum Absterben der Pflanze. Die Schädlinge treten immer öfter auf, je häufiger eine Pflanzenart auf dem gleichen Beet angebaut wird.
Eine Art vorbeugender Pflanzenschutz ist die Verwendung von veredelten Gemüsepflanzen (Gurken, Tomaten). Hierbei nutzt man die natürliche Resistenz einiger Pflanzen gegen diese Schädlinge. So wird z.B. die wertvolle Gurkenpflanze auf eine Kürbisjungpflanze gepfropft. Die Gurke wird somit zukünftig über die robusten Wurzeln der Kürbispflanze versorgt. Leider hat die Veredelung keinen Einfluss auf den Befall von Braun- oder Krautfäule. Dafür zeichnen sich veredelte Gurken und Tomaten zusätzlich durch frühere und höhere Erträge aus.

Schädlinge

Pflanzen, die im Garten wachsen, werden häufig von Schnecken angefressen. Damit Ihr Gemüse nicht als Schneckenfutter endet, können Sie verschiedene Maßnahmen treffen.

Streuen von Schneckenkorn
Anbringen von Schneckenabwehrblechen. Die oben abknickenden Bleche stellen für Schnecken ein unüberwindbares Hindernis dar.
Schutz mit Schneckenringen. Die einzelne Jungpflanze wird ohne das Ausbringen von Giftstoffen vor Schneckenfraß geschützt.