In unserer Staudenabteilung bieten wir Ihnen über das Jahr riesige Auswahl von Staudensorten für die verschiedensten Standorte und Verwendungsmöglichkeiten. Unser Sortiment umfaßt Steingarten- und Polsterstauden, Stauden für sonnige Beete und halbschattige oder schattige Standorte, Kräuter, Wasserpflanzen, Gräser und Farne, Solitärstauden, historische Raritäten und Neuheiten.

„Stauden sind Blumen, die im Winter aus scheußlichem Gestrüpp bestehen oder gar nicht vorhanden sind, falls man nicht in der Erde nachwühlt. Bei einem Mindestmaß an Freundlichkeit blühen sie jedes Jahr wieder. Hat man sie lieb, bedanken sie sich überschwänglich.“ Karl Foerster

Aber welche Stauden sind für mich und meine ganz persönlichen Ansprüche geeignet, mögen Sie sich jetzt wohl fragen. Hier stehe ich Ihnen gerne zur Seite: Ob Sie nun Neuheiten suchen oder das Staudenbeet um- oder neu gestalten wollen oder sich wundern „weil’s alles nicht so wächst wie’s soll“, ich bin gerne für Sie da.

Stauden Pflege und Pflanztipps:

Pflanzung:
Bevor die Stauden in das vorbereitete Beet eingepflanzt werden, sollte man diese gründlich wässern, um ihnen ein optimales anwachsen zu ermöglichen. 
Nach dem Wässern sollten die Pflanzen ausgetopft und an die vorhergesehene Stelle gelegt werden. Bei stark durchwurzelten Ballen sollte man diese seitlich mit dem Messer einritzen, damit die Staude möglichst schnell neue Wurzeln bildet. Die Pflanzen müssen genauso tief in den Boden eingepflanzt werden, wie sie auch in dem Topf gestanden haben.
Beim Auslegen der Pflanzen ist auf den richtigen Pflanzabstand acht zugeben. 
Damit das Beet auch später seine typische Gestalt erhält, sind zuerst die Leitstauden (Pflanzen für die Einzelstellung) einzupflanzen, um das Gerüst der Pflanzung zu bilden. Danach werden niedrigere Stauden gesetzt, bis hin zu den flächendeckenden Pflanzen.
Nach der Pflanzung ist das Beet kräftig zu wässern.

Pflege im Frühjahr:
Im Frühjahr sollte man die oberste Bodenschicht (2-3 cm) frisch auflockern, dabei können Laubreste, Kompost und Volldünger in mäßigen Gaben mit eingearbeitet werden. Wichtig dabei ist, daß evtl. spätaustreibende Stauden dabei nicht verletzt werden.
Gräser und bizarre Stauden sollten erst jetzt zurückgeschnitten werden, da diese im Winter noch ein attraktives Äußeres haben.

Pflege im Sommer:
An heißen Tagen im Sommer sollte man nur in den Abendstunden wässern.
Halbhohen und hohen Stauden mit schweren Blütenständen, z.B. Rittersporn, Astern, Lupinen, sollte man mit im Handel erhältlichen Stützen Halt geben. 
Verblühte Blütenstände sollten immer herausgeschnitten werden, dies fördert bei einigen Stauden einen zweiten Blütenflor (z.B. Salbei, Rittersporn, Feinstrahlastern, Margeritten).
Bodendecker, wie z.B. Blaukissen sollte man nach der Blüte ebenfalls zurückschneiden, damit diese neu durchtreiben.
Im Frühsommer kann eine erneute leichte Nachdüngung erfolgen.
Um aufkommendes Unkraut zu bekämpfen ist das Auflockern der obersten Bodenschicht immer wieder mal nötig.

Pflege im Herbst:
Samen- und Fruchtstände sowie bizarr wachsende Stauden und Gräser sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Sie verschönern den Garten durch Rauhreif- und Schnee-Effekte und bieten Vögeln und Insekten Nahrung und Unterschlupf. Andere trockene Blatt- und Blütenstiele werden kurz über dem Boden abgeschnitten. 
Heruntergefallenes Laub darf liegen bleiben, sofern die Pflanzen nur leicht bedeckt sind.
Allgemein sind Stauden völlig winterhart und benötigen keinen besonderen Schutz in der kalten Jahreszeit. Doch frostempfindliche Pflanzen wie Palmlilie, Fackellilie, Pampasgras benötigen einen Winterschutz. Dieser kann durch das Abdecken mit Tannenzweigen, Laub, Reisig, oder speziellem Abdeckflies erzielt werden oder durch das Hochbinden des alten Laubes. Bei Stauden die im Winter grün bleiben sollte man darauf achten, das diese nicht vertrocknen. Entweder müssen diese Pflanzen schattiert oder gewässert werden.

Pflege allgemein:
Für evtl. Umpflanzungen ist das Frühjahr oder der Herbst der richtige Zeitpunkt.
Stark wachsende Pflanzen, wie Phlox, Margerite usw. sollten alle 3-5 Jahre geteilt und umgepflanzt werden, damit man sich möglichst lange an ihren Blütenfloren erfreuen kann.
Andere Stauden wiederum, wie Fackellilie, Steppenkerze oder Pfingstrose sollten möglichst lange am gleichen Platz verweilen um sich in voller Schönheit zeigen zu können.
Ein gutes Mittel gegen Unkraut und für die Humusversorgung des Bodens ist das Mulchen mit Rindenkompost (3 cm).